Immundefekte – Antikörpermangel

Ursachen für einen Immundefekt und einem dadurch hervorgerufenen Antikörpermangel können Gendefekte sein (primärer Immundefekt). Eine pathologische Infektanfälligkeit ist in den meisten Fällen das führende Symptom eines primären Immundefekts. Bei einem sekundären Immundefekt ist die Störung der körpereigenen Abwehr die Folge einer anderen Grunderkrankung oder Störung deren Therapie.

Als symptomatische Therapie stehen den Betroffenen Antikörperzubereitungen (Immunglobuline) zur Verfügung, die langfristig und regelmäßig verabreicht werden müssen um den körpereigenen Antikörpermangel zu kompensieren. Diese Immunglobulin-Zubereitungen werden je nach Präparat intravenös oder subkutan verabreicht.

Während die intravenöse Infusion in aller Regel in der Klinik oder Arztpraxis erfolgen muss, können die subkutanen Infusionen vom Patienten erlernt und in Heimselbsttherapie verabreicht werden. Die subkutanen Infusionen werden mit Hilfe einer Pumpe meist einmal wöchentlich infundiert. Seit einiger Zeit gibt es zudem Medikamente auf dem Markt, die aufgrund einer neuen Formulierung nur noch alle 3-4 Wochen verabreicht werden müssen.

Bei der Umstellung auf die subkutane Heimselbsttherapie unterstützen unsere Homecare Nurses von dem Moment der ersten Gabe in der Praxis an über die folgenden Gaben zu Hause beim Patienten so lange bis die Patienten sicher und selbstständig die Infusion durchführen können. Die Patienten werden dabei nicht nur durch unsere mobilen Nurses im Umgang mit der Therapie geschult, sondern die Patienten erhalten auf Wunsch ihre benötigten Hilfsmittel und die kühlpflichtigen Medikamente direkt und kostenfrei zu ihrem Wunschtermin nach Hause geliefert.

Die Abrechnung mit der Krankenkasse übernimmt dabei unsere langjährige Partnerapotheke ebenso wie den Genehmigungsprozess der Pumpe bei der Krankenkasse.