Pulmonale Hypertonie

Pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck) ist eine seltene Herz-Kreislauf-Erkrankung, die sich durch eine Erhöhung des Drucks in den Blutgefäßen der Lunge auszeichnet. Die Lungen werden schlechter mit Blut versorgt, wodurch eine Sauerstoffaufnahme erschwert wird. Ausgelöst wird der Lungenhochdruck durch Gefäßverdickungen in den Lungenschlagadern. Die Verdickung der Gefäße erhöht den Widerstand in der Lunge wodurch die Rechtsherzbelastung deutlich steigt. Diese Überlastung führt häufig zu einer Rechtsherzinsuffizienz und kann ein Herzversagen zur Folge haben.

Eine Heilung der pulmonalen Hypertonie ist nicht möglich. Ziel der Behandlung ist daher die Grunderkrankung zu heilen, die zu einer pulmonalen Hypertonie führt. Sollte sich bereits eine chronische pulmonale Hypertonie manifestiert haben, ist nur noch symptomatische Behandlung möglich. Hier kommen vor allem Medikamente zum Einsatz, die Gefäßerweiternd wirken und somit den pulmonalen Gefäßwiderstand senken. Darunter fallen Kalziumantagonisten, Endothelin-Rezeptor-Antagonisten, Phosphodiesterase-5-(PDE-5)-Inhibitoren und Prostanoide.

In einem Patientenbetreuungsprogramm können unsere Nurses den Patienten bei der täglichen Medikation unterstützen. Fehlerquellen werden so minimiert und durch eine konsequente Therapie die Lebensqualität der Patienten verbessert.